Sonntag, 2. April 2006
V wie Verdammtgut
Nachdem ich mir die Entscheidung diesmal wirklich nicht leicht gemacht habe, welchen Film ich mir ansehe, ist die Wahl schlußendlich doch auf V wie Vendetta gefallen. Weder der Trailer, noch ein Plakat hatten mich auf diesen Film gebracht, sondern dem eher entgegengewirkt. Aber mein kleiner Bruder klang recht angetan, also konnte ich doch nicht wiederstehen.

... und das war gut so! Der Film ist absolut sehenswert. Die Story ist rund und gut in Szene gesetzt. Spezialeffekte sind nur da z usehen, wo es dem Film hilft und auch dann nur in sehr gemäßigter Form. Die erzählte Geschichte wird auch nicht durch Actionszenen in den Hintergrund verbannt, sondern bleibt stets im Focus des geschehens. So wie es sich für einen Film gehört, der einen Mindestanspruch an Tiefe hat.

Beeindruckend ist die Gestalt des "V", da trotz der Maske eine phantastische Stimmung aufgebaut wird und die Figur durch eloquente Monologe mit Wortspiel und sprachlicher Selbstbeweihräucherung einen gleichermaßen bewunderungswürdigen wie beängstigenden Charakter darstellt.

Die Botschaft ist eindeutig: Habe Überzeugungen und handle danach.
Meine Botschaft auch: Muss man sehen!

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Sonntag, 26. Februar 2006
Wie eine Webseite entsteht
Wie entsteht eigentlich eine Webseite?

Mit Hilfe von Playmobil Figuren gehen wir der Sache hier einmal nach:

http://blog.aperto.de/wp-trackback.php?p=31

Eine ausserordentlich gute Darstellung des Entwicklungsprozesses.

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Wie Medien sich ändern werden... Eine Vision!
Eine wie ich finde sehr gelungene Darstellung der Entwicklung von Medienlandschaften.

Was Google EPIC ist und wie es unsere Welt verändern soll:
http://blog.aperto.de/wp-trackback.php?p=167

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Dienstag, 21. Februar 2006
Lord of War
Um es vorwegzunehmen: Einer der Top-Filme des Jahres!

Dieser Film widmet sich drei elementaren Fragen:
- Wie wird man Waffenhändler?
- Wie bleibt man Waffenhändler?
- Was macht ein Waffenhändler in seiner Freizeit?

Die Laufbahn des wahrscheinlich größten Waffenhändler unserer Zeit wird beleuchtet und in manchmal erschreckend nüchterner Art und Weise in Bild und Dialog gefasst. Der perfekt inszenierte Anfang wird meiner Meinung nach nur durch den gleichermaßen überraschend wie treffenden Schluß übertroffen. Der Film ist in sich stimmig und überzeugt. Der Zuschauer wird mit zahlreichen, kurzweiligen Nebenschauplätzen - wie der "Verwesung" eines Transportflugzeugs in der afrikanischen Wüste - immer wieder in die Rolle des interessierten Beobachters gedrängt. Und es macht einfach Spass zu Verfolgen, wie Kunden, Geheimagenten und das Leben selbst immer wieder versuchen einen Strich durch die gut durchdachten Pläne der Hauptfigut zu ziehen. Herausragend sind die Dialoge und die Situationskomik mit der manche Szenen auftrumpfen.

Schlagzeile:
Es geht um Waffen, Waffenhändler, Geld, Drogen, Kriege, Politik, Realität, Liebe, Geheimnisse, Moral, Gut und Böse.
Es geht nicht um Action, Haudrauf und Knallbumbaaf.

Bewertung: 9 von 10 M's

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Samstag, 4. Februar 2006
Mobiles Leben greift um sich
Das mobile Leben greift immer mehr um sich!

Ich sitze gerade mit meinem Blackberry irgendwo in Berlin und schreibe diesen Eintrag. Die Frage nach der Notwendigkeit könnte man sicher stellen, aber wozu. Wichtig ist nur, das ich das jetzt im Moment gerade einmal super geil finde, dass es überhaupt geht.

In Zukunft also mehr von unterwegs...

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Freitag, 8. April 2005
Sensornetzwerke
Seit langem mal wieder ein Beitrag...

Momentan beschäftige ich mich mit selbstorganisierenden Sensornetzwerken. Die Entwicklungen und Projekte in diesem Bereich sind einfach unbeschreiblich.

Projekte sprießen wirklich wie Pilze aus dem feuchten Waldboden. Aber die letzten Killerapplikationen mit wirtschaftlichem Durchsetzungsvermögen bleiben doch noch aus.

Seit die UC Berkley mit ihrem "smart dust" den Startschuss in die Ära Sensornetzwerke gegeben hat, vergeht kein Kongress, keine Tagung, keine Messe ohne neue Ideen, neue Anwendungsfälle, neue Technologien.

Ubiquitous und Pervasive Computing... das sind die Schlagworte. Self-Organization, Self-Configuration, Self-Optimization und Self-Stabilization sind die Stoßrichtung. Verteilte Systeme ist das Paradigma.

Flankiert wird das Thema durch die Wunderwaffe der Logistiker... RFIDs.

Jeder will es, kaum jemand hat es, einzelne wissen was es ist, keiner braucht es wirklich. Aber so ist es wohl mit jeder Technologie. Der Spieltrieb treibt sie voran... je toller man damit spielen kann, desto mehr fasziniert sie die Massen...

... und ich spiele mit. Und ja, es macht Spaß!

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Montag, 5. Januar 2004
AIBO - Interessantes kleines Ding auf 4 Beinen
Ein AIBO ist eine Roboter von Sony, der einen Hund darstellt. Er ist gespickt mit Sensoren, Knöpfen, LEDs, einer Kamera und einer WLAN-Karte. Also HighTech auf 4 Pfoten!

Ich arbeite mich gerade in die Programmierung eines AIBOs mit OPEN-R ein. Gelegentlich werde ich hier meine neusten Erfahrungen berichten.

Hier ein Bild:
Ein AIBO ERS-7 in Pose!

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Donnerstag, 11. Dezember 2003
Warum Unternehmenssoftware?
Lohnen sich grosse Softwarelösungen eigentlich? Also ich meine so richtig grosse Softwarelösungen!

Für die Kosten, die ein Unternehmen zur Einführung und Pflege von beispielsweise SAP aufbringen muss, könnte man ein Bürokomplex bauen, 100 Leute mit Karteikästen hinsetzen und diese 40 Jahre lang arbeiten lassen.

Was spricht eigentlich dagegen? Marketing... oder wie sich das schimpft?! Nur durch Klinken putzen an den richtigen Türen wurden solche Systeme was sie heute sind. Ganz grosse Cashcows!

Die Faustformel für Erfolg in der Softwarebranche:
Man nehme sich ein beliebiges Gebiet... bilde dieses in einem System ab, bis es so kompliziert wird, dass man es nicht mehr so richtig versteht... dann macht man noch ein bischen weiter... danach lässt man es implementieren und so lange testen, bis es nichts mehr kaputtmacht (Funktion ist nicht so relevant, Hauptsache kein Zerstörung)... nun setzt man ein Team daran 50 Hilfsdokumente mit jeweils 600 Seiten zu erstellen... parallel versucht ein anderes Team brauchbare Funktionen in der Software zu finden und diese zu einer Schulung aufzubereiten (da niemand die Software in ihrer gänze versteht, muss man auch nur Teilbereiche erklären können)... jetzt kommt die Zeit, in der unheimlich viele Weinflaschen verschickt werden müssen... um die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden zu gewinnen, muss man alles versprechen... und so eine tolle Software muss natürlich auch entsprechend kosten... 500.000 EUR pro Lizenz (Server), weitere 1.500 EUR pro Lizenz (Client), bei Mindestabnahme von 1000 Client-Lizenzen... der Rubel rollt natürlich nur durch Support (weil nix geht) und Schulungen (weil nix versteht)... falls sich Unmut breitmacht, öfter mal einen Patch verschicken... jedes Jahr eine neue Version rausbringen, damit und die Updatekosten für Kunden nur auf die Hälfte des Neuwertes ansetzen (=> man kann immer Argumentieren "die neue Version wird das können!" und updaten weil sie den Spartrieb haben; Angebotssyndrom)...

... 3 Jahre machen, Firma verkaufen und das Leben geniessen!

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Mittwoch, 10. Dezember 2003
WLAN Sicherheit und Angriffe
Unter http://www.windgaesser.de habe ich nun auch eine Ausarbeitung zum Thema "Theoretische und praktische Betrachtung von WLAN Konfigurationen und deren Schwachstellen" veröffentlicht.

In den letzten Jahren hat die Wireless-Technologie rasante Fortschritte gemacht, und damit Einzug in Bürogebäude und sogar das heimische Wohnzimmer gehalten. Kein Kabel verlegen und kein Wände aufstemmen mehr. Alles nur noch per Funk nach dem AEG-Prinzip: Auspacken, Einstecken, Geht! Wie es jedoch mit der Sicherheit dieser Netzwerke bestellt ist klärt dieses Dokument.

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Einstieg in die PocketPC Programmierung mit Java
Ich habe damals die Jeode VM benutzt, die meines Wissens allen iPAQ's beiliegt. Inzwischen hat "insignia" diese Weitergegeben an www.esmertec.com . Leider kostet diese VM aber einiges (50$) wenn man sie einzeln erwerben möchte. Sie ist aber Leistungsstark und meines Wissens ohne relevante Konkurrenz, wenn es um Java-Anwendungen auf WinCE-Geräten geht.

Für Zaurus bzw. Linux PDA's gibt es von Sun eine Referenzimplementierung des J2ME-PersonalProfile. Dies ist noch schneller, besser, grösser als PersonalJava und eigentlich das Java2-Plattform Gegenstück zu PersonalJava.
Für Windows-PocketPC's sollte eigentlich mitte diesen Jahres eine Jeode herausgekommen sein (Nachrichtenstand: Januar 2003). Ob dies geschehen ist, kann ich nicht sagen.

Um einfach mal eine Anwendung auf einem Win-PocketPC zu schreiben, und dabei javaähnliche Syntax zu verwenden, eignet sich Superwaba recht gut (http://www.superwaba.org). Dies ist ein Open-Source (Free) Produkt, das Entwicklungen für PocketPC und Palm gleichzeitig unterstützt.

Hier auch noch ein Vergleich zwischen den verschiedenen VM's. http://www.superwaba.com.br/en/swxj2me.asp

Ich habe auch Anfang des Jahres eine ausführliche Dokumentation dazu geschrieben. Findet man unter http://www.windgaesser.de

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